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Die Sims 4 Tiny Houses im Test

Neues Jahr, neue Sims 4 Erweiterungen. Nachdem wir zum Ende des Jahres große Erweiterungen wie Die Sims 4 an die Uni hatten, geht es gleich zu Anfang mit einem kleinen Accessoires war los: dem Sims 4 Tiny Houses.

Aktuell hört man es ja immer wieder. Es gibt zu wenig Wohnungen und zu wenig Platz in diesen. Daher ist auf den sozialen Netzwerken besonders beliebt, wie man diesen winzigen Platz in der Wohnung optimal nutzen kann. Und auf diesen Trend scheint auch EA aufgesprungen zu sein und überraschte uns mit Sims 4 Tiny Houses, das sich diesem Thema widmet. Denn in diesem Accessoirespack geht es allein darum, ein kleines Haus optimal und gemütlich einzurichten. Mit passenden Einrichtungsgegenständen, ebenso wie mit Frisur und Kleidung.

Diesmal war der CAS besonders ausgewogen. Die Menge der Kleidung ist bei Männern und Frauen diesmal gleich groß. Jeweils vier Frisuren im trendigen Kurzhaarschnitt oder als Hochsteckfrisur sind dabei. Uns hat vor allem der geflochtene Haarkranz der Damen fasziniert, jetzt fehlt nur noch ein Dirndl. Allerdings, mit solch aufwendiger Kleidung warten die Erweiterung nicht auf. Stattdessen gibt es wunderbare bequeme Kleidung. Sogar ein paar gemütlich aussehene Schlafanzüge.

Neu dabei sind die Frisuren der Kleinkinder die bis zum Erwachsenen gleich bleiben. Etwas, das es bei Sims 2 schon gab und hiermit wieder zurück ist. Schade, das es erst kurz vor Ende passiert.

Mit eurem Sims könnt ihr wie üblich auf jedes Grundstück, um ein kleines Haus zu bauen. So könnt ihr auch auf dem 64×64 Grundstück bauen. Dann habt ihr natürlich mehr Platz für die Natur. 

Natürlich hat die Sims 4 Tiny Houses auch gleich einen neuen Grundstückstyp in petto: das Mini-Haus Wohngrundstück. Hierbei könnt ihr euch aus drei verschiedenen Größen eine aussuchen. Jede von ihnen bringt Vorteile. Beim Mikrohaus mit max. 32 Felder habt ihr eine niedrigere Rechnung, eure Sims erlernen Fähigkeiten schneller und Beziehungen werden doppelt so schnell aufgebaut. Doch schon beim Minihaus (max. 64 Felder) habt ihr von ursprünglich sechs Vorteilen nur noch vier. Beim kleinen Haus mit max. 100 Feldern dagegen sogar nur noch zwei. Eine interessante Herausforderung, wie wir finden.

Und eine Herausforderung ist die Erweiterung in der Tat. Denn natürlich gibt es ein paar neue Objekte. Es sind wirklich nur ein paar und im Prinzip ist nichts dabei, was jetzt wirklich geholfen hätte ein kleines Haus zu errichten. Dabei sind wie üblich Tische, Stühle Sofa und jede Menge Deko. Dafür aber weder Objekte für eine Küche oder ein Bad, was wir uns aber gewünscht hätten. Zwar gibt es das typische Schrankbett, allerdings nimmt dieses jede Menge Platz weg. Denn selbst wenn das Bett eingeklappt ist, kann man nichts davor platzieren. Witzig ist das Schrankbett aber dennoch, denn wenn man Pech hat, zerquetscht man darunter einen Sim. Im schlimmsten Fall stirbt dieser sogar und bleibt als Geist zurück im Haus. Zumindest, wenn man kein elektrisches Bett hat.Was uns gefehlt hat, war, ein Schrankbett mit einem Einzelbett, dass man später zum Beispiel für ein Kinderzimmer verwenden könnte.

Fazit

Leider waren wir nicht ganz von der Erweiterung überzeugt. Denn es ist bereits in Sims 4 möglich kleine Häuser zu bauen, dank vorheriger Erweiterungen. Auch scheint man zwar auf den Trend aufspringen zu wollen, hat sich aber nicht ausreichend informiert. So wären vermutlich Wände mit zweierlei Inhalt zum Drehen eine tolle Idee gewesen. Aber hier ist man nur auf den Klassiker des Schrankbettes, das obendrein von viel Platz wegnimmt, aufgesprungen. Schade eigentlich.

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